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Hanse- Boat- Race 2013

Wir haben geschwitzt, gelacht, geweint neue Freunde oder vielmehr Familie gefunden und alles gegeben für diesen einen Tag. Für das Hanse Boat Race 2013.

Am 4.5.2013 war es soweit. Voller Vorfreude und Aufregung machten wir uns am 3.5. auf den Weg nach Rotenburg in ein kleines Hotel wo wir gemeinsam zu Abend aßen und nochmal als Team ein paar schöne Stunden verbrachten. Am nächsten Morgen ging es dann mit Zug und Lars Auto inklusive Anhänger nach Hamburg.

 

Bei blauem Himmel und Sonnenschein und leider etwas zu viel Wind haben wir die Boote aufgeriggert und uns eingerudert. Eine parallel stattfindende Segelregatta machte es nicht wirklich leichter auf der Außenalster die Blätter gleichzeitig zu setzten und so hofften wir, dass wenn die Segelboote erst einmal weg waren, der Wind vielleicht noch etwas abschwächt, wir doch noch bei akzeptablen Ruderbedingungen unsere Rennen fahren können.

 

So fieberten wir den Rennen entgegen, Die Mädels polierten ihren Vierer noch während die Männer Mittagsschläfchen hielten. Am frühen Nachmittag bekamen wir noch einen Überrraschungsbesuch von dem Präsidenten der Jacobs University, von Heinz- Otto Peitgen der zusammen mit Rene Wells, Verena Ötzmann und Ulf Hansen anreiste um den Stunden viel Glück zu wünschen und um kräftig mitanzufeuern.

 

Gegen 16 Uhr war die Anspannung kaum auszuhalten, alle warfen sich in Schale, Einteiler, Hose, Tshirt, alles passte. Denn vor der Teamvorstellung um 17 Uhr wurden noch Fotos von den Crews am Steg der RG Hansa Hamburg gemacht.

 

Nach der Teamvorstellung ging es dann Schlag auf Schlag, das erste Rennen, der Herren- Vierer um 18 Uhr stand in den Starlöchern. Die Bedingungen die sich leider nicht wirklich zum positiven verändert hatten machten es allen Ruderern schwer doch der Jacobs Männer Vierer kam gut über die Strecke. Nach einem starken Start waren beide Boote lange Zeit gleich auf doch das Boot aus Hamburg und schob sich jeden Schlag ein Stückchen weiter nach vorne. Nach einem guten Kampf ging das Rennen mit einem Sieg für Hamburg aus. Doch es war denkbar knapp und man muss bedenken, dass sich die Teams bis kurz vor dem Hanse Boat Race permanent wechselten und der Vierer in dieser Konstellation nur ein oder zwei Einheiten zum Trainieren hatte. Und so konnten die Ruderer trotz des zweiten Platzes mit einem guten Gefühl am Steg anlegen.

 

Direkt danach ging es weiter mit dem Frauen- Doppelzweier der zum ersten Mal beim Hanse-Boat- Race als Kategorie zu finden war. Die Wellen machten den Kleinbooten wirklich zu schaffen und so kenterte der Hamburg Doppelzweier bereits vorm Start. Die Rennen verschoben sich, die Aufregung stieg. Als alle wieder trocken am Start lagen wurde das Rennen per sofort Start gestartet.

 

Die Bremerinnen kamen nicht so gut weg und lagen bereits nach wenigen Schlägen eine halbe Länge hinter dem führenden Boot aus Hamburg. Der Wind drückte und schob die Boote unter Land, sodass die ganze Zeit gesteuert werden musste. Als wären die Bedingungen nicht schon schwer genug pustet der Wind auch noch ein Tretboot in die Bahn des Jacobs- Doppelzweiers. Es kam zu einem Crash und das Rennen musste neu gestartet werden.

 

Dieses Mal bekamen unser Doppelzweier den Start besser hin und konnte die halbe Länge zügig aufholen. Beide Boote lagen Kopf an Kopf doch nach einem spannenden Kampf konnte wir den Sieg nach Hause fahren und gewannen am Ende mit ca. zwei Bootslängen.

 

Als nächstes Rennen startete der Frauen- Doppelvierer, der sich bis jetzt bei fast jedem Duell durchsetzten konnte. Doch wir wussten alle, wie stark die Hamburgerinnen geworden waren. Denn bereits beim Ergocup 2013 lieferten sich die Unis ein Kopf an Kopf Rennen dass auf die Hundertstel genau gleich ausging. Nach vielem Hin und Her innerhalb der Mannschaft und einem krankheitsbedingtem Ausfall fühlte sich der Vierer nun alles andere als siegessicher.

 

Dennoch guter Dinger starteten die vier Frauen in ihr Rennen und hatten leider gleich zu Anfang  eine Länge Rückstand auf die Hamburgerinnen die es hieß aufzuholen. Der Rückstand kam nicht etwa durch ein Leistungsdefizit sondern viel mehr durch windbedingte Steuerprobleme, man verhakte sich leider in einer Boje und bremste das Boot damit aus. Nachdem Fahrt rasch wieder aufgenommen wurde, war der Abstand zum Führenden Boot bereits  zu groß. Die Bremerinnen kämpfen bis zum Schluss aber mussten sich zum ersten Mal in der noch so jungen Geschichte der Hanse Boat Race geschlagen geben. Sie zeigten dennoch eine super Leistung vor allem auch im Training in den Wochen zuvor.

 

Zu guter Letzt startete das Hauptrennen, der Männer- Achter. Unsere Jungs haben hart trainiert, waren diszipliniert, voller Hoffnungen und Motivation. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft war toll!

 

Alle wussten es wird hart werden denn bis jetzt hatten die Hamburger Männer immer mehr als deutlich die Nase vorn, doch diese Tatsache trübte keine Gemüter viel mehr spornte es noch mehr an. Der Plan war es die Chance des Underdog zu Nutzen. Die Gegner zu überraschen und zu eventuell zu besiegen. So ging der Achter hochmotiviert an den Start. Der Achter, der als einziges Boot eine Distanz von 2200 m zu bestreiten hatte kam gut vom Start weg und konnte noch einige hundert Meter gegen das starke Boot aus Hamburg gegen halten. Leider mussten sie den Achter mit Heimvorteil dann doch ziehen lassen, die Gegner waren einfach zu stark. Dennoch bewiesen unsere Jungs viel Sportlichkeit und applaudierten und gratulierten dem Siegerboot direkt nach dem Zielleinlauf.

 

So endete das Hanse- Boat- Race 2013 mit 3 Siegen für die HSBA und einem Sieg für die Jacobs University. Damit steht es nun insgesamt 3:3  ( Nur die Hauptrennen).

 

Nach den Rennen wurde sich auf den Abend vorbereitet denn es waren alle zum gemeinsamen Abendessen und zur After- Party im Edelfettwerk in Hamburg eingeladen.

 

Es wurde verladen, schick gemacht, gegessen, gelacht und anschließend gefeiert bis in die Morgenstunden. Es war wirklich ein tolles Event, danke für alle Unterstützung, nächstes Jahr wird den Hamburgern gezeigt wo der Hammer hängt!

 

Von Hanna Schumacher

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